Influenzanet is a system to monitor the activity of influenza-like-illness (ILI) with the aid of volunteers via the internet

http://www.influenzanet.eu/

Epiwork Logo
Developing the framework for an epidemic forecast infrastructure.
http://www.epiwork.eu/

The Seventh Framework Programme (FP7) bundles all research-related EU initiatives.

7th Framework Logo
Participating countries and volunteers:

The Netherlands 12120
Belgium 3970
Portugal 2007
Italy 4597
Great Britain 8996
Sweden 3559
Germany 199
Austria 534
Switzerland 1010
France 5669
Spain 1003
Ireland 348
Denmark 2746
InfluenzaNet is a system to monitor the activity of influenza-like-illness (ILI) with the aid of volunteers via the internet. It has been operational in The Netherlands and Belgium (since 2003), Portugal (since 2005) and Italy (since 2008), and the current objective is to implement InfluenzaNet in more European countries.

In contrast with the traditional system of sentinel networks of mainly primary care physicians coordinated by the European Influenza Surveillance Scheme (EISS), InfluenzaNet obtains its data directly from the population. This creates a fast and flexible monitoring system whose uniformity allows for direct comparison of ILI rates between countries.

Any resident of a country where InfluenzaNet is implemented can participate by completing an online application form, which contains various medical, geographic and behavioural questions. Participants are reminded weekly to report any symptoms they have experienced since their last visit. The incidence of ILI is determined on the basis of a uniform case definition.

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Immer wieder verwenden wir im Alltag den Begriff Grippe, doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff und wie unterscheidet sich die Grippe von einer Erkältung. Um Ihnen einen schnellen Einstieg zu ermöglichen, haben wir einen kurzen Überblick festgehalten.

Was ist eine Grippe?

Grippe (auch Influenza genannt) ist eine akute Infektion der Atemwege (Nase, Hals, Bronchien und Lunge) sowie weiterer Organe. Sie wird durch Influenzaviren verursacht.

Wie können Sie die Grippe erkennen?

Leider gibt es derzeit noch keine Tests, mit denen eine schnelle Feststellung durch einen (Haus-)Arzt oder eine (Haus-)Ärztin möglich ist. Dennoch kann jeder die Symptome erkennen.

Die signifikantesten Symptome sind dabei:

  • Plötzlicher Beginn

  • Fieber über 38° C (evtl. zu Beginn mit Schüttelfrost)

  • Husten (zu Beginn trocken)

  • Halsschmerzen

  • evtl. Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Erschöpfung

Das Problem ist jedoch, dass die Symptome jenen ähneln, welche auch bei einer Erkältung oder anderen (Virus-)Infektionen auftreten. Eine Infektion ist besonders wahrscheinlich eine Grippe, wenn die Symptome in einer grippe-typischen Periode auftreten. Eine echte Grippe beschäftigt Ihren Körper ungefähr zwei Wochen, während eine Erkältung in ein paar Tagen abklingt. Im Durchschnitt leiden 10 % der Erwachsenen und 30% der Kinder an einer echten Grippe, während der Grippe-Epidemie. Problematisch ist besonders die hohe Infektionsgefahr für andere Menschen, die von einer infizierten Person ausgeht. Für einige Menschen kann diese Infektion im Anschluss schwerwiegende Folgen haben. Influenza verursacht zudem einen wirtschaftlichen Schaden im Gesundheitswesen und der Wirtschaft. Jedes Jahr werden etwa 255.000 Schweizer erkranken. Zeitweise kommt es zur Entwicklung eines neuen Stammes des Influenza-Virus. In diesem Moment bieten sogar Impfungen keinen Schutz und es kann zu einer globalen und sehr gefährlichen Epidemie oder Pandemie kommen (wie z.B. die spanische Grippe 1918). Mit den Analysen zum Grippeverlauf hoffen wir zu einem besseren Verständnis des gefährlichen Virus beizutragen.

Wer sollte sich impfen lassen?

Nach dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind besonders folgende Personen bei einer Grippeerkrankung einem höheren Komplikationsrisiko ausgesetzt:

  • Personen ab 65 Jahren

  • Schwangere Frauen und Frauen, die innerhalb der vergangenen 4 Wochen entbunden haben;

  • Frühgeborene (geboren vor der 33. Woche oder mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g) ab dem Alter von 6 Monaten für die ersten zwei Winter nach der Geburt

  • Personen (ab dem Alter von 6 Monaten) mit einer der folgenden chronischen Erkrankungen: Herzerkrankung; Lungenerkrankung (z.B. Asthma bronchiale); Stoffwechselstörungen mit Auswirkung auf die Funktion von Herz, Lungen oder Nieren (z.B. Diabetes oder starkes Übergewicht, BMI ≥ 40); neurologische (z.B. M. Parkinson, zerebrovaskuläre Erkrankung) oder muskuloskelettale Erkrankung mit Auswirkung auf die Funktion von Herz, Lungen oder Nieren; Lebererkrankung; Niereninsuffizienz; Fehlen oder Funktionsstörung der Milz (inkl. Hämoglobinopathien); Immundefizienz (z.B. HIV-Infektion, Krebs, immunsuppressive Therapie)

  • Patientinnen und Patienten in Pflegeheimen und in Einrichtungen für Personen mit chronischen Erkrankungen.

Ebenfalls weißt das BAG darauf hin, dass auch Personen, welche mit bestimmten Gruppen, durch ihre private oder berufliche Tätigkeit, in Kontakt stehen, eine Grippeimpfung erhalten sollten. Dabei ist der Kontakt mit Personen aus den oben genannten Gruppen oder Säuglingen unter 6 Monaten (diese haben ein erhöhtes Komplikationsrisiko und können aufgrund ihres jungen Alters nicht geimpft werden) relevant.

Besonders wird dabei auch die Grippeimpfung für folgende Tätigkeitsgruppen empfohlen:

  • Medizinal- und Pflegefachpersonen

  • alle im paramedizinischen Bereich tätigen Personen

  • Mitarbeitende von Kinderkrippen, Tagesstätten sowie Alters- und Pflegeheimen

  • Studierende

  • Praktikantinnen und Praktikanten

Gleichwohl können alle die saisonale Grippeimpfung in Betracht ziehen, die aus privaten oder beruflichen Gründen ein Risiko erkennen und dieses gern vermindern wollen. Dies gilt auch für jene Personen, welche einen beruflichen Kontakt zu Schweinebeständen haben und das gegebene Risiko – der Übertragung zwischen Tier und Mensch – verringern wollen.

Hinweis zur Quelle: Die hier angeführten Informationen wurden aus der BAG-Informationsbroschüre entnommen. Dabei sind die Aufzählungen wörtlich und darüber hinzukommende Beschreibungen vergleichend übernommen worden.

Sie möchten sich noch gern weiter informieren, dann eignet sich ein weiterer Einstieg über wissenschaftliche Veröffentlichungen vielleicht für Sie. Wir haben Ihnen dazu eine kleine Literaturliste zusammengetragen:

LETTER TO THE EDITOR: INFLUENZA VACCINE EFFECTIVENESS: HETEROGENEITY IN ESTIMATES FOR THE 2012/13 SEASON

EFFECTIVENESS OF SEASONAL 2012/13 VACCINE IN PREVENTING LABORATORY-CONFIRMED INFLUENZA INFECTION IN PRIMARY CARE IN THE UNITED KINGDOM: MID-SEASON ANALYSIS 2012/13

INTERIM ESTIMATES OF INFLUENZA VACCINE EFFECTIVENESS IN 2012/13 FROM CANADA’S SENTINEL SURVEILLANCE NETWORK, JANUARY 2013

Seasonal influenza 2012/13 in Europe

Epidemiological and virological situation update of the 2012/2013 influenza season in the WHO European Region

Efficacy and effectiveness of influenza vaccines: a systematic review and meta-analysis.

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